Plastikfreie Frühstückscerealien – oder eben nicht

Wie bereits hier erwähnt, ergibt sich beim Frühstück für uns ein Problem: Vier von fünf essen jeden Morgen mit viel Genuss viele Cerealien: Cornflakes, Müsli, Haferflocken, Dinkelpops, Hafercrunchies, Haferfleks. Alle Produkte sind, soweit ich es bislang gesehen habe, in Plastik oder Plastik mit Alu eingepackt. Ausnahme: Haferflocken! Heute habe ich bei denen von Peter aus Elmshorn gesehen, dass die Verpackung tatsächlich aus Papier besteht und ins Altpapier gehört.

Es ergeben sich also zwei neue Möglichkeiten des DIY für den plastikfreien  Frühstückstisch:

  • geröstete Haferflocken mit Zucker und Butter (natürlich nur ganz natürlich wenig 😉
  • Hafercrunchies mit Honig oder Ahornsirup. Oder besser mit beidem

Also, frisch an’s Werk!

In den unergründlichen Weiten der im Internet veröffentlichten Rezepte habe ich dieses gefunden: Homemade Almond-Maple-Granola, aus Amerika (so richtig, nämlich aus Iowa) und auf Englisch. Alle Zutaten hatte ich zu Hause und los ging es. Einfach ging es. Gelungen ist es. Alles schön.

pt_w_granola

Das ABER: Die Kids mögen es nicht (verwöhntes Pack). Beim Frühstück ist der männliche Teil der Familie sich aber einig: Ohne die geliebten Cerealien geht es nicht. Der Plastikkompromiss deshalb: Wir kaufen Dinkelpops in Plastik und Bio; darin ist tatsächlich ausschließlich Dinkel und Honig enthalten. Diese plus Müsli plus Haferflocken sollten für’s Erste den in Schieflage geratenen morgendlichen Familienfrieden wiederherstellen.

Die Hafercrunchies esse ich nun selber. Ich finde die OK bis sehr lecker, besonders im Joghurt. Und ich werde weiter ausprobieren, bis es den Kindern schmeckt. Vermutlich reicht es schon, alle Zutaten außer Ahornsirup, Kokosöl und Haferflocken wegzulassen und den Anteil Ahornsirup um 150% zu vergrößern … Die Süßen.

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Ein Gedanke zu “Plastikfreie Frühstückscerealien – oder eben nicht

  1. Hallo, wir (meine Tochter und ich) haben heute zum ersten Mal bewusst plastikfrei eingekauft. Bis auf zwei Produkte und ein bisschen Stänkern seitens meiner Tochter (5 Jahre) hat es erstaunlich gut geklappt!:) Leider weiß ich auch nicht welche plastikfreie Alternative es zu den Dinkelpops gibt. Die konnte ich meiner Tochter nicht abschlagen, das wäre zu hart geworden für den Anfang. Und an den Brombeeren voll und ganz umhüllt von Plastik sind wir leider auch nicht vorbeigekommen. Meine Tochter war aber auch etwas verzweifelt und meinte, dann könnte man ja gar nichts mehr kaufen.
    Zum Glück kann man Beeren bald selber sammeln 🙂
    Ich werde meine Augen also offen halten nach plastikfreien Dinkelpops 🙂 Hab mir auch überlegt Firmen persönlich anzuschreiben und sie auf die Verpackung hinzuweisen.
    Viele Grüße
    Katharina ☺

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